Newsletter September 2013


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Jomsom

Die Themen:

Newsletterredaktion
Entwicklungsbericht aus dem Rolwalling
Neue Musikalben von Umesh Subba
50 Jahre DED
Aktivitäten unserer Mitglieder

Newsletterredaktion

Liebe Leser,
im Nepal stehen wieder die großen Festivals Dashain und Tihar an. Viele möchten diese Zeit in Nepal mit ihren Familien verbringen. Die Märkte werden voll mit Obst, Gemüse und Süßigkeiten sein. Wer kann, wird sich neue Kleidung kaufen.
Wir wünschen, dass alle diese Festivals in friedlicher und fröhlicher Atmosphäre erleben werden.
Bei uns lesen Sie diesmal einen Bericht über die Entwicklung in Rolwalling. Sie erfahren mehr über das Ehemaligen-Treffen des Deutschen Entwicklungsdienstes. Und falls Sie nepalesische Musik lieben, interessieren Sie vielleicht die neuen Alben von Umesh Subba, ein in Deutschland lebender nepalesischer Musiker. Wir haben sie für Sie angehört.
Wie immer wünschen wir viel Freude beim Lesen!
Das Newsletter-Team

MHA PUJA Fest
Das diesjährige MHA PUJA Fest findet am Sonntag, den 3. November ab 16.00 Uhr im russischen Theater in der Kulturbrauerei statt. Wer mitfeiern will, bitte unter Nedeg anmelden.

Mha Puja

Pilgrims Bookshop
Der so beliebte Pilgrims Bookshop in Thamel ist abgebrannt. Von einer Restaurantküche oberhalb des Ladens ging das Feuer aus. Die Familie will den Laden wieder aufbauen.

Pilgrims Bookshop

Das Newsletter-Team
Der Nedeg-Newsletter berichtet regelmäßig über kulturelle Themen und über unsere Projektpartner in Nepal und weist auf Termine hin.
Wer den Newsletter noch nicht direkt zugesendet bekommt, kann sich hier anmelden.
Wichtige Hinweise auf Termine, Veranstaltungen oder neue Publikationen senden Sie bitte an nedeg_redaktion@yahoo.com.

Newsletter-Redaktion: Torsten Frank, Andrea-Regina Lang, Don Baerg, Susan Evers, Daniela Lang

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Rolwalling

Ein Entwicklungsbericht aus dem Rolwalling

Von Torsten Frank

Bis in die Nachtstunden wurde unter den Entwicklungshelfern beim Deutschen Entwicklungsdienst (DED) Anfang der neunziger Jahre über den richtigen Weg in der Entwicklungshilfe diskutiert, das Für und Wider des Einsatzes erörtert und nach neuen Ansätzen gesucht. Die Entwicklung ist mittlerweile über den Deutschen Entwicklungsdienst selbst hinweggegangen. Durch Integration mit der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in eine neugeschaffene Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sind die die wesentlichen Programme des Dienstes zerschlagen worden.
Nepal könnte heute auch auf studierte einheimische Fachkräfte zurückgreifen. Es gibt wohl keinen Arbeitsplatz, der nicht durch einen Nepali besetzt werden könnte, wenn entsprechende Programme bereitgestellt werden würden.
Eine häufig genannte These ist, dass sich die Entwicklung in Nepal auf die Hauptstadt Kathmandu beschränkt hat und die ländlichen Gebiete von Entwicklungen abgeschnitten sind.
Die Chance, nach zwanzig Jahren die gleiche Trekkingroute in der Gauri Shankar Conservation Area noch einmal zu gehen, räumte mir die Möglichkeit ein, die These jenseits von Statistiken zu überprüfen.

Rolwalling

Die Route ist auch als Bigu Gompa Trekk bekannt. Ausgangspunkt ist Charikot. Aus dem einst verschlafenen Ort ist mittlerweile eine Stadt mit einem hektischen Zentrum geworden. Busse, Jeeps und Lastwagen kreuzen sich hier. Die Anzahl der privaten Autos mit roten Nummernschildern ist immer noch verschwindend gering. Umso mehr Motorräder scheint es zu geben. Der Jeep, der uns zum damaligen Ausgangsort bringen soll, stoppt hier keineswegs, sondern setzt seine Fahrt unbeirrt fort. Mittlerweile führt eine asphaltierte Straße über Dolakha bis Singati Basar, bevor sie sich im Sand und Geröll verliert. Auf der gegenüberliegenden Talseite winden sich ebenfalls Straßen durch das einst unberührte Tami-Koshi-Tal. Sie wirken wie Adern, von denen aus sich weitere kleinere Stränge bis in die höher gelegenen Dörfer ziehen. Der Bau eines Wasserkraftwerks am Ende des Tales hat sicherlich mit zu dieser Entwicklung beigetragen.
Auf der Route, die über den Tinsang-La-Pass führt, ist mittlerweile jeder Ort mit Elektrizität versorgt. Zwei kleinere Wasserkraftanlagen liegen am Weg. Einige der Stromleitungen sind erst im letzten Jahr fertiggestellt worden. Die Elektrifizierung hat auch das bäuerliche Leben verändert. An etlichen der traditionellen Bauernhäuser sind Parabolantennen montiert. Nach wie vor wird mit Holz gekocht und auch traditionell sitzend auf dem Boden gegessen, doch mittlerweile hat auch der Fernseher seinen Platz erobert.
Die Laufwege lösen sich schnell von Straßen, die im Tal verbleiben oder in Serpentinen den Berg hinaufführen und den Weg nur kreuzen. Nur wenige kleine Lastwagen holpern hier vorbei. Teile der Route führen auf dem Great Himalaya Trail entlang. Der Abzweig dieser Route nach dem Überqueren des Tinsang-La-Passes ist jedoch nicht zu finden.

Rolwalling

Auf dem Weg laufen die Schulkinder wie früher in den unverändert blauen Schuluniformen neben mir her. Die Fußwege, die Kinder nach wie vor hier auf sich nehmen müssen, um zur Schule zu gelangen, sind beachtlich. Neugierig, aber zurückhaltend laufen die Kinder neben mir her. Einige Brocken der englischen Sprache werden ausprobiert. Der Charme dieser Begegnungen ist unverändert geblieben.
Verschwunden aus dem Gebiet sind die Trägerkolonnen, die ihre Körbe tagelang in die Dörfer getragen haben. Ein Gewicht von 80 Kilogramm mit dem Kopfriemen über Stock und Stein, auf und ab zu tragen, überschritt schon damals die eigene Leistungsfähigkeit. Für 20 Rupias pro Kilogramm für eine einstündige Fahrt wird dies heute von den kleinen indischen Lastwagen erledigt. Verschwunden sind damit auch die Esel- und Schafskarawanen, die sich dem Wanderer so fotogen in den Wegen stellten.

Rolwalling

Die kleine Teestube wirkt unverändert. Krumme Standpfosten halten ein durchgebogenes Wellblechdach. Innen ist alles vom Holzfeuer schwarz verrußt. Die Geräusche des Feuers, das Klappern der Gläser und zum Schluss der klirrende Ton, wenn der Zucker in den Gläser verrührt wird, sind wie gewohnt. Bis dann das Klingeln eines Mobiltelefons mit einer weltweit verwendeten Melodie ertönt. Die Frau, die eben noch das Holzfeuer geschürt hat, zieht ihr Telefon aus dem zerknautschten Wickeltuch. Es erinnert mich daran, dass mein Telefon in Deutschland verblieben ist, um der ewigen Erreichbarkeit zu entfliehen. Solche Gedanken wird sich hier keiner machen. Endlich können Gespräche geführt werden, ohne Tageswanderungen auf sich nehmen zu müssen. Das Netz stellt sich als äußerst flächendeckend heraus, und von den Bergrücken grüßen die Sendemasten. Vorbei die Zeit, in denen sich Freunde beim Wandern in schlaflosen Nächten darüber Gedanken machten, wie bei einer akuten Blinddarmentzündung Hilfe herbeigerufen werden könnte.
Die Organisation Ecohimal führte hier von 1996 bis 2008 das Ökotourismusprojekt Rolwalling durch. In dieser Zeit entstand eine touristische Infrastruktur. Unterkünfte wurden gebaut, Campingplätze errichtet und Trinkwasserleitungen angelegt. Nach Abschluss des Projektes wurden die Einrichtungen an die Dorfgemeinschaften übertragen. Leider werden die Einrichtungen nicht an allen Orten gepflegt, und insgesamt sind im Vergleich zu den bekannten Routen nur wenig Hotels und Teehäuser entstanden, was darauf hinweist, dass das wirtschaftliche Interesse an der Entwicklung eines Ökotourismus gering ist.

Rolwalling

Bigu Gompa mit dem Tashi-Chime-Gatsal-Frauenkloster bleibt ein magischer Ort wie in der Erinnerung. Eine kleine fruchtbare Ebene auf 2500 Höhenmetern hat sich hier gebildet. Im Hintergrund zeichnen sich bewaldete Berghänge ab, und der Blick nach vorne fällt in ein tiefes, langgestrecktes Tal. Der Gesang und die Gebete aus dem Tempel sind an jeder Stelle zu hören. Achtzig Nonnen leben hier. Um den eigentlichen Tempel herum sind Gebetsmühlen, Gärten und die reihenförmigen Holzhäuser, die als Unterkunft für die Nonnen dienen, treppenförmig angeordnet. Neu eingeweiht wurde Anfang Mai eine Gemeinschaftsküche mit einem großen Essraum. Der Abt hofft auf eine Weiterentwicklung des Klosters. Neu entstanden sind drei Klassenräume. Hier werden nicht nur die jungen Nonnen unterrichtet, sondern auch die Älteren erhalten von einem Freiwilligen Unterricht in Englisch. Durch private Spenden finanziert, entsteht jetzt ein eigenes Gästehaus in Sichtweite der Ecohimal Lodge.

Rolwalling

Der Rückweg führt über Kabhre. Hier ist ein Gästehaus entstanden, das vornehmlich von Deutschen finanziert wurde. Es dient als Unterkunft, um hier bei dem Besitzer, einem traditionellen Heiler, unterrichtet zu werden. Das "Geomagazin" berichtete über die Geistheiler in Nepal, und der Reporter wohnte einige Zeit hier. Das verblichene Magazin mit den Bildern wird stolz gezeigt. Der Ort liegt am Fuße des heiligen Berges Kalinchok auf dessen engem Gipfelplateau sich Jahr für Jahr viele Schamanen zu einem Vollmondfest einfinden.

Rolwalling

In dem Gebiet ist an vielen Stellen der Primärwald verschwunden. An vielen Orten ist nachgepflanzt worden. So ziehen sich neu gepflanzte Wälder über viele Bergrücken. Die Rückübereignung der Waldflächen an die Dorfgemeinschaften zu Beginn der neunziger Jahre hat sicherlich zum Schutz dieser Anpflanzungen beigetragen.
Nach vier Stunden Fahrt tauchen wir wieder in die Millionenmetropole Kathmandu ein. Wer hier nach zwanzig Jahren zum ersten Mal zurückkehrt, wird sich anderswo wähnen. Der Bauboom und die rasante Entwicklung des Straßenverkehrs haben viele Orte bis zur Unkenntlichkeit verändert. Die Entwicklung ist in dem besuchten Gebiet nicht stehengeblieben, doch fehlende Bildungs- und Einkommenschancen werden auch weiterhin dafür sorgen, dass die Jugend in die Metropolen oder ins Ausland abwandern.


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Neue Musikalben von Umesh Subba

Der in Deutschland lebende nepalesische Musiker und Komponist Umesh Subba veröffentlichte zwei neue Alben. Shristina und Lipsa Sthapit haben sich die Alben angehört.

Tadhako Sathi
Liebe ist es etwas Spirituelles. Es gibt Zeiten, wo wir von unserem Liebsten weit weg gehen müssen. Dieses Album beschreibt in den Liedern diese Situation.
Die Musik hat sowohl Anteile von traditioneller nepalesischer Musik als auch von moderner Musik. Die Musik spricht alte wie junge Zuhörer an. Die Lieder fordern Leute zum Tanzen auf, um die Traurigkeit für einen Moment zu vergessen. Die Texte handeln von der Traurigkeit, die einen erfasst, wenn man weit weg von seiner Heimat lebt. Es gibt viele leise Töne. Die Lieder empfanden wir alle als sehr eindrucksvoll.

Raang
Das Album ist eine bemerkenswerte Kombination aus klassischer Musik und schönem Gesang. Der Klang der Tabla fügt der Musik einen eigenen Charme hinzu.
Die Lieder in den Alben erzählen von Liebe und dem Leben. In dem Lied "Pahad Jasto" drücken sich die Heimatliebe und die Bewunderung für die Schönheit Nepals aus. Schön ist die Zeile "Pahad mero seer bhaye chati terai ko" – das Gebirge ist seine Stirn und das Terai ist sein Körper.
Die Lieder aus diesem Album haben unsere Herzen berührt.

Umesh Subba
per E-Mail: manumesh@gmx.de
oder Postadresse:
Johann-Strauss-Straße 27
89231 Neu-Ulm
oder telefonisch: 0731 705 36 82
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DED50

50 Jahre DED

Treffen des Deutschen Entwicklungsdienst zum 50. Gründungstag in Werbellin vom 24. bis 26. Mai 2013

Von Erika Jennerjahn-Meyer

In fast 50 Jahren hat der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) über 16.000 Entwicklungshelfer in mehr als 50 Ländern des Südens entsandt. Zweifellos ist dies eine Erfolgsgeschichte, auch wenn es in den Jahren immer Höhen und Tiefen gab, die begleitet waren von heftigen, aber trotzdem produktiven Diskussionen. Die Entwicklungshelfer teilten nicht immer die Auffassung der DED-Geschäftsführung und brachten ihre Argumente ein. Dies zu können war gerade eine der Stärken des DED's.

DED50

Obwohl der DED mit der "Gesellschaft für technische Zusammenarbeit" (GTZ) und "InWent" zur "Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)" verschmolzen wurde und nicht mehr existiert, sollte das Jubiläum trotzdem gefeiert werden: Wiedersehenpartys, Rückbesinnung, Diskussion über einen neuen und modernen Entwicklungsdienst - dies alles wurde im Vorfeld diskutiert und dann ein Programm für die Jubiläumsparty vom 24. bis 26. Mai am Werbellinsee bei Berlin zusammengestellt.
750 Teilnehmer folgten der Einladung vom "DED-Freundeskreis e.V" und der Initiative "DED 50". Viele helfende Hände wurden gebraucht, aber sicherlich wäre das Ganze ohne die ständige Initiative von Manfred Schumacher nicht so zustande gekommen.
Ab Freitagmittag begannen die Teilnehmer einzutreffen, und am Abend zur Auftaktveranstaltung war es bereits schwierig, einen freien Stuhl in der großen Halle zu finden. Es war der erste von zwei langen Abenden, weil es viel zu erzählen und so viele Menschen zu treffen gab. Die Zeit verging dabei wie im Fluge.

DED50

"Entwicklungsdienst: gestern – heute – morgen" war der Titel der Podiumsdiskussion, die am Samstagvormittag mit dem Ehrengast Erhard Eppler, früherer Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, stattfand. Am meisten drehte sich dabei die Diskussion um die Frage, ob wir einen neuen Entwicklungsdienst brauchen.
Der "DED-Freundeskreis e.V." präsentierte dazu ein Grundsatzpapier, das zu einer Gründung eines neuen modernen Entwicklungsdienstes aufrief. Dieser sollte gesellschaftlich unterstützt und von der Bundesregierung mitfinanziert werden. Als Ergebnis der Diskussion wurde ein Appell ("Werbelliner Appell") verabschiedet, der dem aktuellen Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung übergeben werden soll.

DED50

Für den Nachmittag standen viele alternative Veranstaltungen zur Wahl, wobei sich die meisten Leute dafür entschieden, in die Ländergruppen zu gehen. Sicherlich nicht nur deswegen, weil der Regen viele davon abhielt, zu wandern, mit dem Rad oder dem Boot zu fahren. Trotz des schlechten Wetters war die Stimmung großartig und alle freuten sich, ehemalige Kollegen wieder zu treffen, die man seit Jahren nicht mehr gesehen hatte, um Erfahrungen auszutauschen oder auch, um sich gemeinsam zu erinnern.
Am Abend war wieder eine Party angesagt: Virginia Mukwesha und ihre Band schafften, dass fast jeder auf die Tanzfläche ging, der sich nicht von vornherein dafür entschieden hatte, das Champion-Liga-Fußball-Finale zu sehen.

DED50

Am Sonntagmorgen gab es weitere Informationen – und Diskussionsrunden. Initiativen und Gruppen präsentierten sich und stießen auf ein sehr interessiertes Publikum. Nach dem Mittagessen gab Wille Erl, der frühere DED-Direktor, eine Zusammenfassung der Tage. Er schloss mit dem Gedanken von Wilhelm von Humboldt: "Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben einen Sinn geben". In diesem Sinne hatten alle Teilnehmenden sinnvolle Tage in einer phantastischen Atmosphäre verbracht.


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Aktivitäten unserer Mitglieder

Seit 2006 bietet Kamal Niraula nepalesische Spezialitäten im Restaurant Om an.

Krisha Sthapit lehrt neben ihrem Studium an der TU Berlin Nepalesisch an der Sprachenschule Sprachenatelier.

Margot Jaffé aus Somborn betreibt am Fuße des Himalaya in Pokhara ein Hotel.

Rajendra Sthapit ist beeidigter Übersetzer für Nepalesisch und Referent für Landeskunde, Sprache und Übersetzung.

Carola Neitzel spielt auf verschiedenen Theaterbühnen in Berlin und gibt Schauspielunterricht.

Alle weiteren Informationen zu den Aktivitäten unserer Mitglieder finden Sie hier.

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Kontakt:

Nepali-Deutsche Gesellschaft
Eosanderstraße 13
10587 Berlin

Berliner Sparkasse
Kontonummer: 730 030 547
Bankleitzahl: 100 500 00

Vereinsvorstand:

Vorsitzender : Torsten Frank
Stellvertreter: Birat Niraula
Geschäftsführer: Rajendra Sthapit
Schatzmeisterin: Andrea-Regina Lang

Newsletter September 2013


Deutsche Version

Jomsom

Content:


Message from the Editors
A Report on Development from Rolwalling
Umesh Subba: two new Music Albums
DED 50th Anniversary
Activities of our members

Message from the Editors

Dear Readers,
in Nepal the big festivals of Dashain and Tihar are approaching. Those who can, return to Nepal to visit their families at this time, when the markets are filled with fruit, vegetables and sweets and new clothes are bought by those who can afford them. We hope that everyone will be able to celebrate these festivals in a peaceful and happy atmosphere.
In this newsletter you’ll find a report on development in Rolwalling, in which you can read more about the 50th anniversary of the Deutscher Entwicklungsdienst (German Development Agency). Also, Umesh Subba, a Nepali living in Germany, has a new album out, which we’ve reviewed for you.
We hope you enjoy the articles!
Your newsletter team

MHA PUJA Festival
This year the MHA PUJA Festival will be held on Sunday, 3 November starting on 4 pm at Russischer Theatre Kulturbrauerei. Please contact Nedeg if you like to participate.

Mha Puja

Pilgrims Bookshop
The much loved Pilgrims Bookshop in Thamel has burned down. The fire started in a restaurant kitchen above the shop. The family wants to rebuild it.

Pilgrims Bookshop

The Newsletter Team
The Nedeg newsletter will regularly report on cultural events and our project partners in Nepal, including dates and venues. If you are not receiving the newsletter directly, you may register here now. Relevant information regarding dates, events or new publications may be forwarded to: nedeg_redaktion@yahoo.com.

Editorial staff: Torsten Frank, Andrea-Regina Lang, Don Baerg, Susan Evers, Daniela Lang


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Rolwalling

A Report on Development from Rolwalling

By Torsten Frank

In the early nineties aid workers at the German Development Service (DED) used to discuss well into the evening the best way to aid development in Nepal, debating the pros and cons of engagement and searching for new approaches. But the DED is no more. Along with the Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) it has been merged into the newly created Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), which has cut many of the DED’s most important programs.
Today most of the tasks done by German development workers could be done by Nepalis. If programs were in place today, there probably isn’t a job that couldn’t be done by a trained Nepali.
It is frequently stated that development has been confined to the capital Kathmandu, while development in the countryside has been ignored.
The opportunity to follow the same hiking route in the Gauri Shankar Conservation Area that I did twenty years ago has allowed me to test this assertion.

Rolwalling

The route is also known as the Bigu Gompa Trek, the starting point of which is Charikot, a previously sleepy village that today is a city with a busy center. The relatively small number of private cars with red license is still low, but there are more motorcycles than before. The jeep that was to bring us to the start of the trek didn’t stop here but continued determinedly on. An asphalt road leads from Dolakha to Singati Bazaar before it ends in sand and pebbles. On the other side of the valley, roads wind through the previously untouched Tami Koshi Valley. They look like arteries which narrow and then run up to the higher lying villages. The building of a hydroelectric plant at the end of the valley has certainly contributed to this development.
The villages along the route leading over the Tinsang La Pass all have electricity now. Some of the electrical power lines were put up just last year. There are two small hydroelectric plants on the way. Electricity has also changed traditional farm life. On some of the farmhouses satellite dishes can now be seen. Although wood continues to be used for cooking and people still sit on the floor to eat, nowadays the television has also found its place.
The hiking trails peel rapidly away from the roads, which are confined to the valley or wind up the mountain frequently crossing the hiking path. Only a few small trucks jolt along here. Parts of the route follow the Great Himalaya Trail. However after crossing the Tinsang La Pass, the junction to it is not to be found.

Rolwalling

Along the way children walk next to me wearing the same blue school uniforms as before. The footpaths that the children still have to take to go to school are formidable. Curious but reserved, they walk alongside me. Some bits of English are attempted. The charm of these encounters remains the same as 20 years ago.
Gone are the settlements of porters who used to carry their baskets to villages on trips lasting a number of days. Eighty kilo loads strapped on their heads carried up and down over rocks and wood cut my own ability already twenty years ago. Small Indian trucks now carry what the porters did for twenty rupees per kilo per hour. Also gone are the donkey and sheep caravans that hikers found so photogenic.

Rolwalling

The small tea parlor seems unchanged. Crooked posts hold up a corrugated sheet roof. Inside everything is blackened from the wood fire. The sounds of the fire, the clatter of the glasses and the clinking sound when sugar is stirred in the glasses are as before. Then a mobile phone rings with a tone recognized all over the world. A woman who has just tended the fire pulls her phone from a crumpled wraparound garment. It reminds me that I left my mobile phone back in Germany so that I could escape being always available. No one would think like that here—it’s finally possible to speak to people without making a long trek. There’s network service everywhere, and you can see transmission towers on the mountain ridges. Gone also are the days when friends on hikes were plagued with thoughts of how one could get help in a medical emergency.
The organization Ecohimal conducted an eco-tourism project named Rolwalling here from 1996 to 2008, during which time a tourism infrastructure was established. Accommodations were built, camping sites were set up and drinking water pipes were laid. At the conclusion of the project the facilities were turned over to the village communities, but in many places they weren’t properly maintained. In comparison to the known routes, only a few hotels and teahouses were built, indicating that interest in the development of eco-tourism is limited in this area.

Rolwalling

Bigu Gompa, with the Tashi Chime Gatsal women’s cloister, remains a magical place, just as I remembered it. It is on a small fertile plain at 2500 meters altitude. In the background one sees forested cliffs, and the view in front falls in a deep, long valley. Chanting and prayers from the temple are heard everywhere. Eighty nuns live here. Arranged around the actual temple are prayer wheels, gardens and rows of wooden houses that serve as accommodation for the nuns. A new community kitchen with a large dining room was dedicated the beginning of May. The abbot hopes for the further development of the cloister. There are three new classrooms in which not only the young nuns are instructed but also the older ones get free English lessons from a volunteer. A guesthouse is under construction with private donations within view of the Ecohimal Lodge.

Rolwalling

The return trip runs through Kabhre, where there’s a guesthouse that was financed primarily by the Germans. It serves as accommodation for those who come here to learn from the owner, a traditional healer. Geo Magazine reported on the mental healers in Nepal, and their reporter stayed there for a time. The faded magazine with the pictures is proudly shown to visitors. The place is at the foot of the holy mountain Kalinchok, on whose peak over the years many shamans have appeared at the full moon festival.

Rolwalling

The virgin forest has disappeared in a lot of this area. In many places there has been replanting, which has allowed new woods to grow over the mountain ridges. The transfer of the wooded areas back to the village communities at the beginning of the nineties has certainly fostered their conservation.
After a four hour drive we arrive back in Katmandu, a city of four million people. Returning here for the first time after 20 years, you think you’re in another place. The construction boom and the rapid increase in street traffic have rendered many areas unrecognizable. Development in the areas I visited has been happened, but the lack of training and job opportunities for young people will continue to insure their leaving, either for the cities or for other countries.

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Umesh Subba: two new Music Albums

The Nepalese musician and composer Umesh Subba, who is living in Germany, has released two new albums. Shristina and Lipsa Sthapit have listened to them.

Tadhako Sathi
Love is spiritual. There may come a time when you have to go far away from your loved ones, and that is what this album portrays. As you listen to it, you will be mesmerized by the mix of both traditional and modern Nepali music. Even though the lyrics express the sadness of a person who is going far away from his home country, the music still gives you urge to dance and forget the sadness. In addition, the album also contains soft songs where you can flow with the song. The combination of the music, lyrics and how the singer presents the song is very impressive.

Raang
In this album, the combination of classical music and magnificent vocals is remarkable. The sound of the "tablas" adds more charm to the songs. The album has a variety of songs about love and life. "Pahad jasto" admires the beauty of Nepal and shows his love of the country: "Pahad mero seer bhaye chati teraiko" means, if the mountain is Nepal`s forehead then his chest is theTerai. The songs in this album touch the heart of the listener.

manumesh@gmx.de
or postal address:
Johann-Strauss-Str 27
89231 Neu-Ulm
Germany
or per phone:
+49-(0)731-705 36 82

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DED50

DED 50th Anniversary

Germans Development Service 50 anniversary. , 24 – 26. Mai 2013

From Erika Jennerjahn-Meyer

It was for almost 50 years that the German Development Service (DED) sent out development workers to countries of the South. 16,000 altogether served in more than 50 countries. There is no doubt that this can be regarded as a success story though these years of course had their ups and downs and were often accompanied by heated but nevertheless fruitful discussions as development workers did not always see eye to eye with the management of DED and brought in their different views. To be able to do this was certainly one of the attractions of DED.
Though the DED does not exist any more having merged with GTZ and InWent to become GIZ some people thought that this anniversary should be celebrated. A farewell party, a review, a discussion about a new and modern development service all these points were discussed and finally put together in a programme for the jubilee party which took place from May 24 – May 26 at the Werbellinsee near Berlin.

DED

750 people followed the invitation by the DED Freundeskreis e.V. and the Initiative DED50 who organised the event. A lot of helping hands were needed but without Manfred Schumacher who was the driving force behind it things would certainly not have run that smoothly.

DED

From Friday lunchtime onwards people started to arrive and in the evening when the welcome speeches were given and the programme for the following days was presented it was already difficult to find seats in the big hall. It was the first of two long nights as there was so much to tell, so many people to meet that time just flew.
"Development Service: yesterday- today – tomorrow" was the title of a panel discussion that started the day on Saturday morning with Erhard Eppler, former Minister for Economic Cooperation and Development as the guest of honour. The main question during the panel discussion and the following discussion with the audience was: “Do we need a new Development Service?” The DED-Freundeskreis e.V. presented a paper which called for the setting up of a new, modern Development Service supported by civil society and co-financed by the Government. The final outcome of the discussion (which was carried on in different groups throughout the weekend) was the so-called “Werbelliner Appell” which was to be presented to the Minister for Economic Cooperation and Development.

DED

For the afternoon people could choose from quite a range of activities - most people decided to meet in country groups and that not only because the constant rain did not encourage people to go hiking or take a tour round the lake on bike. Despite the rain the atmosphere was great and people enjoyed meeting others they had not seen for ages, greet former colleagues and exchange experiences, stories or old memories.
Then it was party time again. Virginia Mukwesha and her band managed to get almost everyone on the dance floor – except those of course who had chosen to watch the final of the Champions League instead.

DED

More discussion groups and information on Sunday morning. Initiatives and groups presented themselves and met a very interested audience until finally after lunch Willi Erl, former director of DED, presented a resume of the event. He closed with a thought by Wilhelm von Humboldt: "After all it is the relations one has with other human beings that make life meaningful". In this sense we all spent a very meaningful weekend in a fantastic atmosphere.


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Activities of our Members

Since 2006, Kamal Niraula is offering Nepalese specialties at the restaurant Om.

Anlongside her studies at the TU Berlin, Krisha Sthapit teaches Nepalese at the language school Sprachenatelier.

Margot Jaffé from Somborn runs a hotel at the foot of the Himalayas in Pokhara.

Rajendra Sthapit is a certified translator for Nepalese and a consultant for geographical studies, language and translation.

Carola Neitzel performs on several different theatre stages in Berlin and teaches acting classes.

Any further information regarding our members' activities you'll find here.

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Contact

Nepal-German Association
Eosanderstraße 13
10587 Berlin

Bankaccount
Berliner Sparkasse
Account number: 730 030 547
Bank code: 100 500 00

Executive

Chairman : Torsten Frank
Vicechairman: Birat Niraula
Generalmanager: Rajendra Sthapit
Treasurer: Andrea-Regina Lang

© 2006-2016 NEDEG e.V. letzte Aktualisierung: Dezember 2016.