Newsletter April 2014


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Chitwan

Die Themen:

Newsletterredaktion
Spiele der Welt
Mit einem DAAD Stipendium in Berlin
Sisters of Solukhumbu
Solarkocher für Bigu Gompa
Aktivitäten unserer Mitglieder

Newsletterredaktion

Happy New Year 2071 B.S.!
Da es im Nepal mehrere Kalendersysteme gibt, die sich je nach Religion oder Volksstamm verändern, kann dies mehrmals im Jahr gewünscht werden. Bikram Sambat (B.S.) zählt ab dem Jahre 57 v. Chr. und ist nach dem König Bikramaditya Sambat benannt. In der öffentlichen Verwaltung, bei Zeitungen und in offiziellen Dokumenten wird dieser Kalender verwendet. Wir wünschen daher allen Lesern ein gutes neues Jahr und das ganze Jahr viel Freude beim Lesen des Newsletters!!!
Das Newsletter-Team

Der Nedeg-Newsletter berichtet regelmäßig über kulturelle Themen und über unsere Projektpartner in Nepal und weist auf Termine hin.
Wer den Newsletter noch nicht direkt zugesendet bekommt, kann sich hier anmelden.
Wichtige Hinweise auf Termine, Veranstaltungen oder neue Publikationen senden Sie bitte an nedeg_redaktion@yahoo.com.

Newsletter-Redaktion: Torsten Frank, Andrea-Regina Lang, Don Baerg, Susan Evers

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Krish Sthapit

Spiele der Welt

Unter dieses Motto hat das große Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) in Berlin-Wuhlheide ein ganzes Wochenende gestellt. Natürlich sollte Nepal an einem solchen Tag nicht fehlen. Die beiden Nedeg-Mitglieder Krisha und Lipsa übernahmen diese Aufgabe nur allzu gerne. "Es hat richtig Spaß gemacht, all die fröhlichen Kinder zu sehen. Manchmal stand eine ganze Schlange bei uns am Stand, um Puppen zu basteln oder einmal das Brettspiel Carrom auszuprobieren", führt Krisha begeistert aus. Auch die Kinder haben viel gelernt: Mit einfachen Mitteln lassen sich wunderbare kleine Puppen basteln.

Spiele der Welt im FEZ

Das FEZ Wuhlheide ist Europas größtes gemeinnütziges Kinder-, Jugend- und Familienzentrum.


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Mit einem DAAD-Stipendium in Berlin

Raju GC aus Nepal ist mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austausch-Dienstes (DAAD) in Deutschland. Er studiert an der Berliner Universität der Künste (UdK) "Kunst im Kontext" im Master-Studiengang. Nicht einfach, ein solches Stipendium vom DAAD zu bekommen.
Herausragende künstlerische Arbeiten, eine gute akademische Ausbildung, deutsche Sprachkenntnisse und zwei Jahre Berufserfahrung sind Voraussetzungen für eine Bewerbung. Es gibt nur wenige DAAD-Stipendien für südasiatische Studenten. Die Anzahl der Bewerber ist trotzdem sehr hoch und der Wettbewerb entsprechend hoch. Raju bekennt, dass er stolz und glücklich darüber ist, einen der wenigen DAAD-Stipendiumplätze bekommen zu haben.
Schon einmal hatte er die Möglichkeit erhalten, durch ein Stipendium im Ausland zu studieren. Das war nach Abschluss von "Intermediate in Fine Arts" am Lalitkala Campus in Kathmandu, Nepal. Er erhielt von der Stiftung "Madanjeet Singh South Asian Foundation" ein Stipendium für Bildende Kunst. Damit konnte er an der Beaconhouse National Universität in Lahore Bildende Kunst studieren und mit einem Bachelor abschließen. Sein Schwerpunkt lag dabei auf Digital Arts (Videos und Animationen). Aber auch Malerei, Bildhauerei und Fotografie gehörten zum Studium. In dieser Zeit entstanden auch die künstlerischen Arbeiten, Experimente und theoretische Basis seiner zukünftigen Entwicklungen.
Eine Arbeit "Barbie in front of a House II" wurde 2007 in einer Gemeinschaftsausstellung in Lahore gezeigt.

Barbie in front of a House II, Digital Print on Canvas 71X100 inches

In seinen künstlerischen Arbeiten manipuliert und zerstört er Darstellungen, bis Sie zur Unkenntlichkeit verzerrt, verspiegelt oder übermalt sind. Dadurch entsteht ein neues Image in dem das Original nur als Fragment erkennbar ist.
Bei einer Performance während des Studiums lief er mit einer leuchtend grünen "Kurta" (typisches langes Hemd der pakistanischen Männer) durch Lahore und ließ sich an verschiedenen Orten fotografieren. Die pakistanischen Männer waren durchaus interessiert an seiner Kleidung. Manche meinten etwas abschätzig, "Du hast aber wirklich schöne Kleidung". Was sicherlich nicht als Kompliment gemeint war.

Performance in Pakistan

Nach Abschluss seines Bachelors blieb er noch zwei Jahre in Pakistan, um sich als Kunstlehrer ausbilden zu lassen, welches Teil der Ausbildung "Post Graduate Diploma in Art and Design Education" war. Nach seiner Rückkehr aus Pakistan unterrichtete er ein Jahr an der Kathmandu-Universität im Bereich "School of Arts-Center for Art and Design".
Seit 2011 ist Raju nun in Berlin und möchte sein Studium noch in diesem Jahr abschließen.
Die Wohnungssuche in Berlin hat ihn zu einer künstlerischen Arbeit inspiriert: Er skizzierte alle siebenundvierzig Klingelschilder der besuchten Wohnungen. In tagelanger Arbeit entstand ein gesticktes Wandbild. Die Müllers und die Schulzes aus Berlin sind so zu einem Teil eines Kunstwerkes geworden.

Digitized Drawing and Documentation of the Making-process


Für seine Zukunft hat Raju klare Vorstellungen: "Ich möchte gerne als unabhängiger Künstler arbeiten. Wenn es die Möglichkeit gibt, würde ich gerne Kunst lehren, weil ich in diesem Bereich Erfahrung aufgrund meines Studiums habe. Künstler und Kunstlehrer sein ist das, was ich sein will."
Hier können weitere Arbeiten von Raju GC betrachtet werden.
Kontakt: info.rajugc@gmail.com

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Sisters of Solukhumbu

Sisters of Solukhumbu

In unserem Newsletter stellen wir in unregelmäßigen Abständen Hilfsorganisation vor. Die seit 2005 in Berlin lebende Britin Hattie Spence hat nach mehreren Besuchen in Nepal die Hilfsorganisation "Sisters of Solukhumbu" gegründet. Wir haben sie gebeten, uns das Projekt und ihre Motivation dazu vorzustellen. Wir würden uns freuen, wenn sie genügend Unterstützer für das Projekt findet.

Das Hilfsprojekt "Sisters of Solukhumbu" wurde 2013 ins Leben gerufen. Die Idee dazu entwickelte sich in einer Reihe von Gesprächen, die während einer Trekking-Tour auf dem Annapurna-Rundweg stattfanden. Ich habe auf mehreren Nepal-Reisen als Frau und als Touristin aus dem Westen erlebt, wie wichtig langfristige Unterstützungsprojekte zu nachhaltigem Tourismus und zur allgemeinen Förderung dieses bezaubernden Landes mit seiner dynamischen, großzügigen und warmherzigen Bevölkerung sind. Die nachhaltigste Investition in die Zukunft dieser Gesellschaft ist sicherlich die Ermöglichung einer qualifizierten schulischen Ausbildung. Bildung ist in Nepal für viele Menschen, gerade für diejenigen aus dem ländlichen Raum, zu teuer und schlichtweg nicht erreichbar. Zumal die allgemein steigenden Lebenskosten das magere Budget vieler Familien, die in abseits liegenden Gegenden wohnen, bei weitem übersteigen.

Sisters of Solukhumbu – einige unserer “Schwestern” mit Projektleiterin Yangji Sherpa (Mitte)

"Eine weitere Ressource für eine nachhaltige Entwicklungshilfe in Nepal liegt in den jungen, willensstarken Frauen des Landes, die gerade beginnen ihre Möglichkeiten und ihre Stimme zu entdecken. Frauen in Nepal werden traditionell ein niedriger Status in der Gesellschaft zugeschrieben. Sie müssen hart kämpfen, um sich aus dem Joch einer paternalistischen Tradition zu befreien".
Die arrangierte Ehe ist nach wie vor geläufig, genauso wie häusliche Gewalt. Auch beginnt sich eine illegale Sex-Industrie zu entwickeln, die jährlich 10.000 bis 15.000 nepalesische Mädchen und Frauen – etwa 20% davon sind unter 16 Jahre alt – nach Indien verschickt. Die logische Folge dieser skrupellosen Machenschaft sind explodierende HIV-Infektionsraten, Stigmatisierungen, Ausgrenzungen, Ächtungen und eine Generation von emotional geschädigten, mangelhaft ausgebildeten jungen Frauen mit äußerst begrenzten sozialen und kulturellen Möglichkeiten. Es liegt auf der Hand, dass die Verbesserung der schulischen Ausbildung von Frauen mit niedrigem Status ihnen das Potential für mehr Unabhängigkeit und Macht verleihen könnte und einen möglichen Lösungsansatz aus dem Dilemma darstellt.

Das Dorf Salung

Das Hilfsprojekt "Sisters of Solukhumbu" strebt auf sehr konkrete Art und Weise die Förderung einer positiven Veränderung in den oben genannten Bereichen an. Mit Blick auf das kleine, sich in 2.960 Höhenmetern befindende Bergdorf Salung, gelegen zwischen Junbesi und Taksindu in der Solukhumbu-Region (Everest-Region), haben wir die Absicht,Schulstipendien für junge, dort lebende Sherpa-Mädchen anzubieten, die ihre Ausbildung auf einer weiterführenden Schule beenden bzw. weitere Ausbildungsmöglichkeiten wahrnehmen möchten. Die Qualität der Ausbildung im ländlichen Raum ist nicht zu vergleichen mit den Standards, die in Kathmandu angeboten und erwartet werden. Chronisch unterfinanziert haben die staatlichen Schulen in ländlichen Gebieten mit schlechtem Management, unterbezahltem, schlecht ausgebildetem, manchmal unqualifiziertem Lehrpersonal, nicht angemessener Ausstattung, unhygienischen Toilettenräumen und überfüllten Klassen zu kämpfen. Der aktuell einzige Weg, einen akzeptablen Ausbildungsstandard zu gewährleisten ist der Umzug nach Kathmandu. Angesichts der wachsenden Landflucht ist auch das problematisch. Es ist ein Teufelskreis, aus dem es gegenwärtig kein Entrinnen zu geben scheint.

De Projektmanager - Hattie Spence und Gelbu Sherpa

"Sisters of Solukhumbu" wird den Mädchen den Umzug nach Kathmandu, die Unterkunft, Schulgebühren, Schuluniformen und notwendige Utensilien finanzieren und eine Betreuung organisieren. Außerdem möchten wir sicherstellen, dass die Bindung der Mädchen an ihr Heimatdorf durch Besuche und Gespräche mit ihren Familien weiterhin bestehen bleiben kann. Sie werden eine umfassendere Ausbildung erhalten, ihre Fremdsprachenkenntnisse vertiefen und nicht zuletzt fähig sein, ihren Horizont zu erweitern und darauf aufbauend fundierte Entscheidungen über ihre zukünftigen Wege zu treffen. Vielleicht werden sie nach Salung zurückkehren und dort glücklich leben. Vielleicht studieren sie weiter. Vielleicht heiraten sie und lassen sich in Kathmandu oder irgendwo anders nieder. Vielleicht wandern sie aus. Egal welche Wahl sie treffen, es wird – hoffentlich – ihre eigene sein!

Chhiring Doma Sherpa

Wir glauben fest daran, dass wir voneinander lernen und einander lehren können. Dieser Ansatz ist bereits in der Wahl unserer ProjektleiterInnen umgesetzt: zwei Nepalesen und eine in Berlin ansässige Britin.
Um unsere Ziele zu realisieren, benötigen wir engagierte Menschen, die gewillt sind, die Förderung unserer "Sisters" aus Salung finanziell zu unterstützen.
Wir schätzen uns sehr glücklich von der Nepal Kinderhilfe e.V., einer gemeinnützigen Organisation mit Sitz in Deutschland, unterstützt zu werden.
Weitere Informationen, einschließlich Profile der betreffenden Mädchen, sind auf unsere Website zu finden.
Wir wären auch sehr dankbar, wenn Sie unsere Facebook-Seite mit “Gefällt mir” markieren könnten.
Falls Sie zum Projekt "Sisters of Solukhumbu" Fragen haben, können Sie mich unter der E-Mail-Adresse hattiewattie@web.de gerne persönlich kontaktieren.
Hattie Spence


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Solarkocher

Solarkocher für Bigu Gompa

Nepal brauchte keine Energiewende. Traditionell wurde die Energie schon immer aus regenerativen Quellen gewonnen, vor allem aus Wasser und Holz. Wasserkraft hat immer noch die größte Bedeutung für die Energieversorgung. Kein Wunder bei einem Land, in dem sieben der größten indischen Flüsse entspringen und das ein Gefälle von Tausenden von Metern aufweist. Trotzdem ist die Stromversorgung in Kathmandu sehr unzureichend, und stundenlange Stromausschaltungen bestimmen den Alltag. Nicht selten springen dann private Dieselgeneratoren zur Stromversorgung an, deren Verbrauch wohl keinen Eingang in offizielle Statistiken findet.
Das "Alternative Energy Promotion Center (AEPC)" unterstützt die Verwendung von natürlichen Energiequellen. Gefördert wird Bioenergie in der ländlichen Region. Hierzu gehören vor allem Biogasanlagen, verbesserte Öfen, Windgeneratoren und die vielfache Ausnutzung der Sonnenenergie.
In vielen Bergdörfern bleibt Holz der wichtigste Energieträger. Die Abholzung hat jedoch massive Auswirkungen auf die Umwelt. Erosion und Austrocknung von Gebieten sind die Folgen. Auch in Bigu Gompa, dem größten Frauenkloster in Nepal, wurde bisher ausschließlich mit Holz gekocht. In dem Kloster unterhalb des Berges Kalinchok in der Region Gauri Shankar leben mehr als hundert Nonnen.

Bigu Gompa

Durch eine Spende konnte Nedeg dafür sorgen, dass zwei Solarkocher dem Kloster übergeben werden konnten. In einem Einführungsseminar lernten die Nonnen, wie sie Dal, Reis und Wasser mit dem Solarkocher zubereiten können. Mit seinen vielen Sonnentagen im Jahr eignet sich der Ort besonders gut für die Kocher.
Gebaut wurden die Solarkocher von Solar Technical Works in Kathmandu. Gegründet wurde die Firma von dem schwäbischen Tüftler Karl Kölle, der 1997, nachdem er in Ruhestand getreten war, mit zwei Solarkochern im Gepäck nach Nepal kam. Das Prunkstück ist die Baureihe SK14, die vielfach verbessert wurde und jetzt auch im Kloster benutzt wird.

Gauri Shankar

Der Abt vom Bigu Gompa hofft auf noch mehr Spender. Gekocht wird nicht nur in der zentralen Küche, sondern auch in den einzelnen Wohneinheiten. Hierfür würden sich dann weitere Solarkocher eignen.

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Aktivitäten unserer Mitglieder

Carola Neitzel spielt auf verschiedenen Theaterbühnen in Berlin und gibt Schauspielunterricht.

Hattie Spence hat das Projekt Sisters of Solukumbhu gegründet. Mädchen aus Solukumbhu werden durch Bildungsangebote unterstützt.

Seit 2006 bietet Kamal Niraula nepalesische Spezialitäten im Restaurant Om an.

Krisha Sthapit lehrt neben ihrem Studium an der TU Berlin Nepalesisch an der Sprachenschule Sprachenatelier.

Manfred Metz betreibt den Laden NAMASTE in Charlottenburg in der Danckelmannstraße 21a. Hier finden die Kunden ausgewählte Kleidung und Kunsthandwerk aus Nepal.

Margot Jaffé aus Somborn betreibt am Fuße des Himalaya in Pokhara ein Hotel.

Rajendra Sthapit ist beeidigter Übersetzer für Nepalesisch und Referent für Landeskunde, Sprache und Übersetzung.

Alle weiteren Informationen zu den Aktivitäten unserer Mitglieder finden Sie hier.

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Kontakt:

Nepali-Deutsche Gesellschaft
Eosanderstraße 13
10587 Berlin

Berliner Sparkasse
BIC: BELADEBEXXX
IBAN: DE94 1005 0000 0730 0305 47
Amtsgericht Charlottenburg Nr.11354 Nz

Vereinsvorstand:

Vorsitzender : Torsten Frank
Stellvertreter: Birat Niraula
Geschäftsführer: Rajendra Sthapit
Schatzmeisterin: Andrea-Regina Lang

Newsletter April 2014


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Chitwan

Content:


Message from the Editors
Games of the World
With a DAAD Grant in Berlin
Sisters of Solukhumbu
Solar Cookers for Bigu Gompa
Activities of our members

Message from the Editors

Happy New Year 2071 B.S.!
In Nepal there are several different calendars in use based on religion or ethnic group, and it is therefore possible to wish people ‘Happy New Year’ more than once a year. Bikram Sambat (B.S.), which is named after King Bikramaditya Sambat and is used in public administration, newspapers and official documents, begins counting from 57 BC. We wish all our readers a good new year and much pleasure throughout it in reading our Newsletters!
Your newsletter team

The Nedeg newsletter will regularly report on cultural events and our project partners in Nepal, including dates and venues. If you are not receiving the newsletter directly, you may register here now. Relevant information regarding dates, events or new publications may be forwarded to: nedeg_redaktion@yahoo.com.

Editorial staff: Torsten Frank, Andrea-Regina Lang, Don Baerg, Susan Evers


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Krish Sthapit

Games of the World

Under this banner the Freizeit-und Erholungszentrum (FEZ) in Berlin Wuhlheide organized an entire weekend of activities. Of course on such an occasion, Nepal had to be represented. Two Nedeg members, Krishna and Lipsa, gladly undertook the assignment. „It was a lot of fun seeing all the happy children. There was often a long line at the stand to make puppets with us or to try out the board game Carrom,“ added Krishna enthusiastically. And the children learned a lot—out of simple things you can make wonderful little puppets.

Games of the World

FEZ Wuhlheide is Europe’s largest non-profit children, youth and family center.

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With a DAAD Grant in Berlin

Raju GC from Nepal is studying for a master’s degree (Art in Context) at the Universität der Künste in Berlin, thanks to a grant from the Deutscher Akademischer Austausch-Dienst (DAAD--German Academic Exchange Service). It isn’t easy to get such a grant. A strong body of work supported by good grades and a sufficient knowledge of German plus two years of work experience in a related field are the selection criteria of the DAAD. The number of scholarships for South Asian students is very limited and the applicant pool is large, so the competition is tough. Raju acknowledges that it is a great opportunity for him, and he is proud of having received the DAAD scholarship.
Raju had an earlier opportunity to study abroad after finishing his ‘Intermediate in Fine Arts’ at the Lalitkala Campus in Kathmandu. He received a grant in fine arts from the Madanjeet Singh South Asian Foundation, which enabled him to study at Beacon House at the National University in Lahore, where he received a Bachelor of Arts degree. His concentration was in digital arts (video and animation), and he also completed modules in painting, sculpture and photography. This period of study formed the basis for his later work.
One of the works from this period is ‘Barbie in Front of a House II’ which was exhibited 2007 in Lahore.

Barbie in front of a House II, Digital Print on Canvas 71X100 inches

In his work Raju alters the image until it is distorted, reflected or painted over. From this process comes a new image in which the original is only recognizable as a fragment.
In one of the performance pieces he did during this time, Raju ran through the streets of Lahore wearing a shiny green kurta, a long shirt typically worn by Pakistani men, and was photographed at different places. The men watching were fascinated by his clothing, though some were somewhat disparaging, saying, "You have really lovely clothes."

Performance in Pakistan

After finishing his degree Raju remained in Pakistan for two years to complete his training as an art teacher (Post Graduate Diploma in Art and Design Education). He then went back to Nepal and taught for a year at Kathmandu University’s School of Arts – Center for Art and Design.
Since 2011 Raju has lived in Berlin and hopes to finish his studies this year.
His search for an apartment in Berlin inspired a new work—he sketched all 47 nameplates on the apartments he saw, which he then assembled as a wall picture. The Müllers and the Schulzes in Berlin are now part of a work of art.

Digitized Drawing and Documentation of the Making-process

Regarding his future Raju has a clear idea — "I want to work as an independent artist. If possible, I would like to teach art, as I have experience in this area. I want to be an artist and an art teacher."
Click here to see more examples of Raju GC’s art.
Contact: info.rajugc@gmail.com

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Sisters of Solukhumbu

Sisters of Solukhumbu

Occasionally, we use our newsletter as a platform to present aid organisations. Hattie Spence, a British woman based in Berlin since 2005, founded the "Sisters of Solukhumbu" project in the wake of several visits to Nepal. We asked her to introduce the project and explain her motivation for initiating it. We hope that she will find enough supporters to make it a success!

The Sisters of Solukhumbu project was initiated in 2013, and sprang from a series of conversations held on the Annapurna Circuit trek. After visiting Nepal as a western tourist and, particularly, as a woman several times, I have witnessed first-hand how crucial a contribution to both sustainable tourism and the long-term support and encouragement of this captivating country with its dynamic, generous and welcoming population is. And one of the most sustainable investments in the future of this society is education, the rising costs of which surpass the meagre budgets of many parents of children living in remote rural areas.

Sisters of Solukhumbu – some of our

A second sustainable investment in terms of development aid for Nepal is in its young, strong-willed female population, which is gradually discovering its voice and opportunities. Women are traditionally accorded a low status in Nepalese society, and struggle to emerge from beneath the yoke of paternalistic tradition.
Teenage arranged marriage is still prevalent, as is institutionalised domestic violence. A burgeoning sex trafficking industry is also in operation, with some 10 - 15,000 Nepali girls and woman, 20% of whom are under sixteen years of age, rounded up and sent to India each year. The logical result of this unscrupulous exploitation: exploding HIV infection rates, stigmatisation, ostracism and a generation of emotionally damaged, insufficiently educated young women with limited social and cultural opportunities. Against this sobering background, it is clear that one possible solution to the predicament of many of these low-status women is to increase the breadth and depth of their education and, with it, their potential earning power and independence.

The village of Salung

The Sisters of Solukhumbu project seeks to promote change in a very concrete manner. Focusing on the small mountain village of Salung, located at 2,960 m between Junbesi and Taksindu in the region of Solukhumbu, we aim to provide school sponsorship for young Sherpa girls who wish to complete their secondary school studies and pursue further educational opportunities. The level of rural education cannot be compared with the standards achieved and expected in Kathmandu. Chronically underfunded, government schools in rural areas are beset by troubles including poor management, underpaid, poorly trained and sometimes unqualified teachers, inadequate resources, execrable toilet facilities and overfilled classes. The only way to guarantee an acceptable educational standard is to move to Kathmandu, in itself problematic in the face of an increasing rural exodus. However, it is a vicious circle which currently resists resolution.

Project managers Hattie Spence and Gelbu Sherpa

Sisters of Solukhumbu will finance the girls’ move to Kathmandu, their accommodation, board, supervision, school fees, uniforms and equipment and ensure that their ties with their home village are maintained via conversations with and visits to their parents and siblings. They will receive a wider education, consolidate their foreign language skills and, most importantly, be able to broaden their horizons and make informed choices about the paths they would like to pursue in future. Perhaps they will return to Salung and live there happily, perhaps go on to university studies in any number of different fields, perhaps marry and settle in Kathmandu or elsewhere, perhaps emigrate. But the choice will, hopefully, be their own.

Chhiring Doma Sherpa

We firmly believe that we can learn from and teach one another a great deal. This approach is reflected in our choice of project leaders: two from Nepal, one from the UK, based in Germany.
To realise these aims, we are seeking dedicated individuals willing to commit themselves to the financial sponsorship of our “Sisters” from Salung.
We are very fortunate to be supported in our undertaking by the Nepal Children’s Aid Association (Nepal Kinderhilfe e.V.), a non-profit organisation based in Germany.
For further details, including profiles of the girls we’re seeking sponsors for, please visit our website at
We’d also be grateful if you could "like" our Facebook page, located at
If you have specific questions about Sisters of Solukhumbu, please don’t hesitate to contact me personally at hattiewattie@web.de.
Hattie Spence

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Solar Cookers

Solar Cookers for Bigu Gompa

Nepal doesn’t need an energy revolution. Traditionally, energy has been sustainably produced, primarily from water and wood. Hydropower has always been important, not surprising in a country which is the source of seven of India’s largest rivers and has mountains with slopes of thousands of meters. Nevertheless, the electricity supply in Kathmandu is insufficient and is shut off several hours a day. Often people use private diesel generators during those times, which isn’t accounted for in the statistics.
The Alternative Energy Promotion Center (AEPC) supports the use of natural energy sources. In rural areas the use of bio energy is encouraged, such as in biogas plants, improved stoves, wind generators and solar energy.

Bigu Gompa

In many mountain villages wood is the most important source of energy. However, deforestation has a profound effect on the environment there, causing erosion and desiccation of the countryside. Also in Bigu Gompa, the largest cloister for nuns in Nepal, only wood is used for cooking. More than hundred nuns live in the cloister beneath the mountain Kalinchok in the district of Gauri Shankar.
However, with a donation from Nedeg two solar cookers have been provided to the cloister. In an introductory workshop the nuns learned how to prepare dal and rice in a solar cooker. The many sunny days throughout the year are ideal for using the cookers there.

Gauri Shankar

The cookers are from Solar Technical Works in Kathmandu. The firm was founded by the Swabian tinkerer Karl Kölle, who in 1997 after he retired, brought two solar cookers in his luggage to Nepal. The showpiece is the SK14 model, which has been modified several times and is now being used at the cloister.
The abbot of Bigu Gompa hopes for more donations. Food is prepared not only in the cloister’s central kitchen but also in the individual living areas, where more solar cookers could be used.

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Activities of our Members

Carola Neitzel performs on several different theatre stages in Berlin and teaches acting classes.

Hattie Spence has founded the project Sisters of Solukumbhu. Its purpose is to support girls from Solukumbhu with learning opportunities.

Since 2006, Kamal Niraula is offering Nepalese specialties at the restaurant Om.

Anlongside her studies at the TU Berlin, Krisha Sthapit teaches Nepalese at the language school Sprachenatelier.

Manfred Metz runs the shop NAMASTE in Charlottenburg, 21a Danckelmannstraße. There (oder: in this shop), customers have their choice among various clothing and handicraft from Nepal

Margot Jaffé from Somborn runs a hotel at the foot of the Himalayas in Pokhara.

Rajendra Sthapit is a certified translator for Nepalese and a consultant for geographical studies, language and translation.

Any further information regarding our members' activities you'll find here.

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Contact

Nepal-German Association
Eosanderstraße 13
10587 Berlin

Bankaccount
Berliner Sparkasse
BIC: BELADEBEXXX
IBAN: DE94 1005 0000 0730 0305 47

Executive

Chairman : Torsten Frank
Vicechairman: Birat Niraula
Generalmanager: Rajendra Sthapit
Treasurer: Andrea-Regina Lang

© 2006-2016 NEDEG e.V. letzte Aktualisierung: Dezember 2016.